Essen auf Rädern Ein Service von apetito

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Wie bekomme ich Zuschüsse für meinen Menüservice?

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Essen auf Rädern soll auch und gerade Menschen mit geringem Einkommen eine regelmäßige warme Mahlzeit ermöglichen.

Deshalb gibt es einen Zuschuss für Essen auf Rädern, wenn das eigene Einkommen nicht ausreicht, und sich die Betroffenen den Mahlzeitendienst sonst nicht leisten könnten. Der Zuschuss wird zumeist pro Essen gezahlt. Zuständig sind die Kommunen, und dort jeweils die Sozialämter.

Wer bereits Grundsicherung (Hartz IV) vom Sozialamt bezieht, kann dort für das Essen auf Rädern einen Sonderbedarf geltend machen. Der Antragsteller oder die Antragstellerin muss darlegen, dass er oder sie nicht in der Lage ist, selbst zu kochen und auch keine andere Möglichkeit hat, an einem Mittagessen teilzunehmen. Die Gründe können unterschiedlich sein: Manche sind aus Altersgründen nicht mehr in der Lage, zu kochen, andere können sich aufgrund einer Behinderung oder Erkrankung nicht mit einer warmen Mahlzeit versorgen.

In diesem Fall wird das Sozialamt nach der Einzelfallprüfung einen Zuschuss für Essen auf Rädern genehmigen, zusätzlich zum Regelbedarf. Weiterführende Informationen zum Sonderbedarf im Rahmen der Grundsicherung und zur Frage, wie dieser sich vom „Mehrbedarf“ unterscheidet, finden Sie hier.

Aber auch Mitbürger, die keine Grundsicherung erhalten, können sich an das Sozialamt wenden und einen Zuschuss beantragen. Voraussetzung ist, dass ihr Einkommen und ihr Vermögen die im Sozialgesetzbuch Zwölftes Kapitel (SGB XII) in § 85 und § 90 festgelegten Grenzen nicht überschreiten. Dafür müssen die Antragsteller die Einkommens- und Vermögensverhältnisse darstellen und ihre regelmäßigen Ausgaben wie Miete und andere Belastungen nachweisen.

Sozialgesetzbuch-gross.jpgDie Zuschüsse sind oftmals nach Einkommen oder nach Personenkreis gestaffelt. So zahlt die Stadt Mönchengladbach beispielsweise für Hartz-IV-Empfänger und für Geringverdiener mit einem Einkommen unter 783 Euro einen Zuschuss für Essen auf Rädern in Höhe von 3,90 Euro pro Mahlzeit. Alle anderen Zuschussberechtigten erhalten dort 2,90 Euro pro Mahlzeit. Die Differenz zum tatsächlichen Preis der Mahlzeit zahlt der Kunde aus eigener Tasche.

Eine individuelle Beratung zum Zuschuss für Essen auf Rädern erfolgt bei den zuständigen kommunalen Behörden („Sozialamt“). Dort erfahren Sie, wie Sie nachweisen können, dass Sie auf Essen auf Rädern angewiesen sind. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde oder bei den Sozialverbänden, wer für die Beratung zuständig ist und bei welcher Behörde der Antrag auf einen Zuschuss für Essen auf Rädern gestellt werden sollte.

Sie möchten sich über die eine mögliche Bezuschussung informieren? Hier finden Sie eine Liste der Sozialämter in Deutschland.

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